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Agrarpolitik
Agrarpolitik 2014-17: Verantwortung für die Lebensgrundlagen und für die Mitmenschen
©iStockphoto/Marcel Schauer- Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK spricht sich dafür aus, den Boden als nicht auf seinen Geldwert zu reduzierendes Gut zu schützen und Landwirtschaft – gerade auch in ihrer Multifunktionalität – als einen Umgang mit Lebensgrundlagen zu verteidigen, der mehr ist als Warenproduktion und Warenaustausch.
- Die Positionen des Kirchenbunds beruhen auf zwei wesentlichen theologischen Überzeugungen: Land ist eine sozial und ökologisch verantwortlich zu behandelnde und weiterzugebende Gabe Gottes; der Mensch muss immer im Blick sein, als handelnder und betroffener Einzelner und als Gruppe von Benachteiligten.
- Der Kirchenbund unterstützt ausdrücklich den Vorschlag, den Grundsatz der Ernährungssouveränität in Artikel 2 Abs. 4 des Bundesgesetzes über die Landwirtschaft zu verankern. Zudem werden insbesondere konkrete Massnahmen als notwendig erachtet, die den nachhaltigen Fleischkonsum stärken, u.a die Streichung von tierbezogenen Beiträgen.
- Der Kirchenbund spricht sich dafür aus, die erheblichen individuell menschlichen Folgen der – grundsätzlich vom Kirchenbund jedoch für weiterhin notwendig erachteten Reformprozesse – ausreichend zu flankieren und Einkommen zu stabilisieren. Dazu gehört, dass eine Erhöhung der SAK-Faktoren nur moderat gemäss dem technischen Fortschritt als vertretbar erachtet wird.
- Der Kirchenbund begrüsst, dass die Wertschätzung der Arbeit von Bäuerinnen im Vernehmlassungsbericht zur Agrarpolitik 2014-2017 explizit aufgenommen wurde. Er erachtet die Unterstützung von Bäuerinnen im landwirtschaftlichen Betrieb als fundamental und regt an, Ausbildungen für eine ergänzende Landwirtschaft zu fördern.
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