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Konferenz Europäischer Kirchen KEK


Die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) bildet die europäische ökumenische Organisation der orthodoxen, anglikanischen, altkatholischen, lutherischen, reformierten, unierten und methodistischen Kirchen Europas. Sie wurde in der Zeit des Kalten Krieges von kirchenleitenden Persönlichkeiten aus Ost- und Westeuropa gegründet, um zwischen den beiden Teilen des europäischen Kontinents Brücken zu bauen und sich für Frieden und Verständigung einzusetzen. Heute – nach dem Fall der Mauer – sind die Tagungen der KEK wichtige Gelegenheiten zum gemeinsamen Nachdenken über theologische und gesellschaftliche Fragen im ökumenischen Rahmen. Die KEK hat ihren Sitz in Genf und unterhält Kommissionsbüros in Brüssel und Strassburg.

Ihr höchstes Entscheidungsorgan ist die Vollversammlung, die alle 6-7 Jahre stattfindet und an welcher die Delegierten der über 120 Mitgliedkirchen sowie auch Repräsentanten der assoziierten Mitglieder und der Partnerorganisationen teilnehmen.

Der 40-köpfige Zentralausschuss trifft sich einmal jährlich zu Planungs- und Beratungzwecken. Die Sitzungen des Zentralausschusses werden vom Präsidium, bestehend aus 10 Mitgliedern, vorbereitet. Pfr. Dr. h.c. Thomas Wipf, ehemaliger Präsident des Rates SEK, nimmt für die Schweizerischen reformierten Kirchen Einsitz im Zentralausschuss wie auch im Präsidium. Die inhaltliche Arbeit der KEK erfolgt im Wesentlichen in ihren drei Kommissionen:
  • Kommission Kirchen im Dialog (Genf)
    Die Hauptaufgabe der Kommission Kirchen im Dialog beseht im ökumenisch-theologischen Dialog unter den Mitgliedkirchen und darüber hinaus. Derzeitiges Schwerpunktthema bildet die Dialogarbeit zwischen den orthodoxen und nicht-orthodoxen Kirchen.
    Der SEK ist mit Dr. Andreas Hunziker von der Universität Zürich in der Kommission vertreten.
  • Kommission Kirche und Gesellschaft (Brüssel/Strassburg)
    Die Kommission Kirche und Gesellschaft bietet den Mitgliedkirchen eine Plattform zur ökumenischen Diskussion sozialethischer Themen und eine Basis für gemeinsames, kirchliches Handeln gegenüber den politischen Institutionen Europas wie der Europäischen Union (EU), der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Europarat u.a.m. Aktuell behandelt die Kommission Themen wie die Europäische Integration, Bildung, Globalisierung, Umwelt/Klimaveränderung sowie Menschenrechte.
    Pfr. Serge Fornerod, Leiter der Abteilung Kirchenbeziehungen im SEK, ist zurzeit Moderator der Kommission.
  • Kommission der Kirchen für Migranten in Europa (Brüssel)
    Die Kommission der Kirchen für Migranten in Europa dient dem Auftrag der Kirchen, sich für die Würde eines jeden Menschen, ungeachtet dessen Herkunft, Ethnie, Religion und Geschlecht einzusetzen. Sie setzt sich auf europäischer wie auch auf nationaler Ebene ein für eine inklusive Politik gegenüber Migrantinnen und Migranten, Flüchtlingen und ethischen Minderheiten.
    Simon Röthlisberger, Beauftragter für Migration im SEK, ist für den SEK in der Kommission vertreten.



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