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Israel – Palästina
©iStockphoto/Boris KatsmanDer Rat SEK ist mit seiner Sorge über die zunehmende Verschärfung der Lage im Nahen Osten in den letzten Jahren mehrfach an die Öffentlichkeit gelangt.
Peace Watch Palästina/Israel
Seit März 2003 arbeiten Freiwillige aus der Schweiz im Rahmen des Ende 2001 vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) begründeten «Ökumenischen Begleitprogramms in Israel und Palästina» (EAPPI) mit. Sinn und Zweck des Programms ist es, Kirchen in Israel und in den besetzten palästinensischen Gebieten bei ihren gewaltlosen Aktionen, ihrer gemeinsamen Fürsprache für eine Beendigung der Besetzung und für einen gerechten Frieden im Nahen Osten zu begleiten.
Vor Ort werden die Teilnehmenden am Programm von lokalen Kirchen und Nichtregierungsorganisationen eingesetzt. Ihre Anwesenheit soll der Zivilbevölkerung zu mehr Schutz vor Übergriffen und Menschenrechtsverletzungen verhelfen. In ihrer Funktion beobachten sie die Lage und melden Verstösse gegen das humanitäre Völkerrecht, unterstützen Aktionen gewaltlosen Widerstands an der Seite christlicher und muslimischer Palästinenser und israelischer Friedensaktivisten und setzen sich für politische Veränderungen ein.
Die Einsätze im Programm dauern mindestens drei Monate und beinhalten eine intensive Vorbereitung. Die Mitarbeit von Freiwilligen aus der Schweiz wird ermöglicht, indem sich unter dem Patronat des SEK verschiedene, seit Jahren im Konfliktgebiet engagierte Werke wie mission 21, der Christliche Friedensdienst (cfd), das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz (HEKS) und HorYzon, die internationale Zusammenarbeit des Cevi Schweiz, organisiert haben. Mit der operationellen Durchführung ist Peace Watch Switzerland beauftragt.
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